Herzlich willkommen auf meiner Seite! Mein Name ist Klaus Schmitz-Gielsdorf, und ich bin stolz darauf, mich als Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Gotha vorstellen zu dürfen.

Über mich:

Ich war von 2012 bis 2018 parteiloser Bürgermeister in Gotha und meine tiefe Verbundenheit mit dieser Stadt treibt meine Leidenschaft für eine positive Veränderung an. Mit einer soliden Ausbildung an der Universität Leipzig mit einem Master in Stadtmanagement und einem Abschluss als Diplomingenieur an der RWTH Aachen und langjähriger Erfahrung als Freier Architekt, Chefarchitekt der Stadt Leipzig und Leiter des Baudezernates und des Dezernates für Ordnung und Sicherheit der Stadt Gotha verfüge ich über die notwendigen Fähigkeiten, um Gotha in eine blühende Zukunft zu führen.

Meine Vision für Gotha:

Mein Ziel ist es, Gotha zu einer lebendigen und nachhaltigen Stadt zu machen, in der jeder Bürger stolz darauf ist, hier zu leben. Durch transparente und bürgernahe Politik möchte ich sicherstellen, dass die Anliegen der Menschen gehört und berücksichtigt werden.

Schwerpunkte meines Programms:

1. Wirtschaftsförderung: Unterstützung lokaler Unternehmen und Schaffung neuer, gut bezahlter Arbeitsplätze.

2. Umweltschutz: Förderung nachhaltiger Investitionen und Schutz unserer natürlichen Ressourcen.

3. Bildung: Investitionen in Bildungseinrichtungen und Programme für lebenslanges Lernen.

4. Kultur und Freizeit: Förderung von kulturellen Veranstaltungen und Freizeitmöglichkeiten für alle Altersgruppen.

5. Sicherheit und Ordnung: Kampf gegen Kriminalität und Vandalismus

Ihre Meinung zählt:

Ich glaube an den Dialog mit den Bürgern. Deshalb lade ich Sie ein, aktiv an meiner Kampagne teilzunehmen. Teilen Sie mir Ihre Anliegen mit, damit wir gemeinsam eine positive Veränderung in Gotha bewirken können.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung. 

Gemeinsam können wir Gotha zu einer Stadt machen, auf die wir alle stolz sein können.

Aufgestellt von

Wir nominieren hier einen Kandidaten, der bereits bewiesen hat, dass er auch Oberbürgermeister kann. Besonders gefallen hat uns, dass eine Kandidatur als gemeinsames Projekt auf Augenhöhe
begonnen wurde. Klaus hat auf unserer Versammlung das Vertrauen der Mitglieder errungen und wurde mit breiter Mehrheit aus unserem Kreisverband dann auch aufgestellt. Wir haben das Wahlprogramm gemeinsam erarbeitet und eine linke Handschrift hinterlassen. Ich freuen uns auf den Wahlkampf mit Klaus, um frischen Wind nach Gotha zu bringen.

Sebastian Vogt – Kreisvorstand

Klaus Schmitz-Gielsdorf ist nicht nur ein Kandidat mit einer beeindruckenden Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung, sondern auch ein Mensch der schon unter Beweis gestellt hat das er eine Verwaltung erfolgreich mitgestalten kann. Sein pragmatischer Ansatz und sein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse der Bürger machen ihn zur idealen Wahl für das Amt des Oberbürgermeisters. Schmitz-Gielsdorf zeichnet sich durch seine Fähigkeit aus, zuzuhören und konkrete Lösungen für die Probleme der Stadt zu entwickeln. Er ist nicht nur ein erfahrener Verwalter, sondern auch ein “super Typ” – nahbar, authentisch und stets bereit, für die Belange der Gemeinschaft einzustehen. Seine geerdete Art und sein unermüdlicher Einsatz für Gotha zeigen, dass er nicht nur die richtige, sondern die beste Wahl für die Zukunft der Stadt ist. Mit Klaus Schmitz-Gielsdorf an der Spitze kann Gotha zuversichtlich in die Zukunft blicken, in der die Interessen aller Bürger im Vordergrund stehen.

Matthias Kaiser – Kreisvorstand

Wahlprogramm

Gotha: gemeinsam, sozial, exzellent, innovativ, solidarisch, naturverbunden und liebenswürdig.

Arbeit

Gut bezahlte Arbeit, die allen Bürgerinnen und Bürgern ein menschenwürdiges, anständiges und gutes Leben ermöglicht ist die Grundlage aller friedlichen Gemeinwesen. Die Schaffung von noch mehr angemessen bezahlten Arbeitsplätzen muss somit ganz oben auf der Liste der Aufgaben stehen. Das neue Gewerbegebiet GothA4 muss deshalb endlich an den Start gehen und es muss jetzt intensiv und offensiv nach Betrieben gesucht, um Betriebe geworben werden, die auf den neuen Flächen hoch qualifizierte Arbeitsplätze schaffen. Die Nähe zu Erfurt und Eisenach ist ein Potential das endlich gehoben werden muss. Bürgermeister Klaus Schmitz-Gielsdorf hat in seiner Amtszeit im Rahmen der Studie des Landes Thüringen „ Gunsträume des ICE-Knoten Erfurt“ für die Flächen an der Parkstraße im Anschluss an das Gelände des Hauptbahnhofs eine detaillierte Planung entwickelt, die von Herrn Kreuch leider nicht weiterverfolgt wurde. Dort sollte ein urbanes Gebiet entstehen, mit Wohnungen, die für Pendler aus Erfurt und Eisenach hoch attraktiv wären und den angespannten Wohnungsmarkt in Erfurt entlasten sollten. Auch Gewerbeflächen waren vorgesehen und hier könnte auch zukünftig eine Landesgartenschau im Anschluss an den Schlosspark entstehen. Wenn diese Flächen jetzt zum Verkauf stehen, muss die Stadt Gotha diese Flächen jetzt erwerben, mit den Flächen der BGG zusammenführen und hier endlich ins Handeln kommen.

Anstand

Anstand, der früher mal selbstverständlich war, muss wieder gepflegt und von allen eingefordert werden. Freundlichkeit und anständiges Benehmen von allen gegenüber allen ist Gothas Auszeichnung, dazu gehört vor allen Dingen der Respekt, vor denjenigen, die jeden Tag zur Arbeit gehen und mit ihren Steuerbeiträgen das Gemeinwesen finanzieren und vor allen Dingen auch vor denjenigen, die mit ihrer Lebensleistung und ihrer Arbeit in den vergangenen Jahrzehnten ihren Beitrag zum Gelingen der Verbesserung der Verhältnisse beigetragen haben und jetzt ihren wohlverdienten Ruhestand genießen. Anstand muss vor allen Dingen auch eine Selbstverpflichtung für den Oberbürgermeister sein, Fairness, Transparenz, Gesetzestreue, Respekt vor den Bürgerinnen und Bürgern, den Stadträtinnen und Stadträten, eine hohe Gesprächskultur, mehr zuhören als reden und dichten, sich selbst zurücknehmen und die Sache und das Wohl der Allgemeinheit und nicht die eigene Person in den Mittelpunkt stellen, muss Teil dieses Verständnisses von Anstand sein.

Adel

Gotha adelt, aber vor allen Dingen adeln die Bürgerinnen und Bürger die Stadt Gotha. Bei allem Respekt und aller Bewunderung für die Geschichte der Stadt Gotha und ihren Herzögen und den Adel, wollen wir nicht vergessen, dass es immer die Bürgerinnen und Bürger der Stadt waren, die den Wohlstand erarbeitet haben, mit dem ein Schloss, ein Herzogliches Museum, ein Schlosspark, ein Prinzenpalais oder ein Winterpalais erbaut werden konnte. Oder auch in jüngerer Zeit der Hauptmarkt saniert, das Perthesforum ausgebaut oder das Winterpalais erweitert werden konnte, um die Stadtbibliothek aufzunehmen. Die Monarchie ist vorbei und Ämter sind keine Erbhöfe mehr und werden nicht mehr auf Lebenszeit verliehen, sondern werden im demokratischen Wettstreit über die besten Ideen und die fähigsten Personen entschieden.

Aufbruch

Was wir aber aus der Geschichte lernen können, ist, dass Gotha immer für Aufbruch und Innovation, Exzellenz und Fortschrittlichkeit stand. Sei es durch Ernst den Frommen, der einen zentralen Beamten- und Verwaltungsapparates aufbaute, eine umfangreiche Landesordnung erlies, die zum Vorbild für viele andere Fürstentümer wurde, die Armen- und Krankenfürsorge verbesserte und vor allen Dingen das Bildungswesen reformierte, die Schulpflicht mit Hilfe von Andreas Reyer einführte, so dass zu seiner Zeit das Gothaer Schulwesen zu den vorbildlichsten in Deutschland gehörte. Oder seien es die architektonischen, künstlerischen und technischen Meisterleistungen ihrer Zeit, das architektonische Juwel des Schloss Friedenstein, der Leinakanal, Conrad Ekhof, der als „Vater der deutschen Schauspielkunst“, das Theaterspiel revolutionierte, oder Fanz Xaver von Zach, der die modernste Sternwarte Mitteleuropas auf dem Seeberg errichtete. Um nur einige zu nennen.

Anspruch

Diese Errungenschaften, Persönlichkeiten und viele mehr sollten unseren Anspruch an uns und die Stadt Gotha für die Zukunft und die kommenden Herausforderungen definieren. Tradition und Innovation, Arbeiter, Angestellte und Adlige, Wertschätzung der Vergangenheit und mutige Gestaltung der Zukunft. Kultur auf höchstem Niveau, Technische Innovation auf der Höhe der Zeit in den Betrieben, moderne und bürgernahe Verwaltung, zeitgemäße Transparenz der Entscheidungsfindung, intensive und frühzeitige Bürgerbeteiligung, Integration aller in das gesellschaftliche Leben, Toleranz und Menschenfreundlichkeit muss unser Anspruch für die Zukunft Gothas sein.

Sicherheit

In der heutigen Zeit muss Sicherheit für unsere Bürgerinnen und Bürger oberste Priorität haben. Kriminalität in jeder Form, egal ob klein oder groß und von wem auch immer betrieben, muss benannt, bekämpft und verurteilt werden. Risiken müssen, soweit eben möglich minimiert werden, seien es der Schulweg für unsere Kinder, die Beschaffenheit unserer Gehwege für die Älteren, seien es die Fußgängerüberwege, die Fahrradwege, die Straßenkreuzungen oder die Haltestellen für Bahn und Bus, die endlich behinderten-freundlich und altengerecht hergestellt werden müssen. Zur Sicherheit gehört auch die Weiterentwicklung und Vertiefung der Ordnungspartnerschaft zwischen städtischem Ordnungsamt, der Ordnungsbehörde des Landkreises und der Landespolizeidirektion Gotha, sowie gegebenenfalls weiteren Akteuren. Das Ordnungsamt der Stadt Gotha muss personell wieder so aufgestellt werden, dass es seinen vielfältigen Aufgaben auch nachkommen kann und für Bürgerinnen und Bürger jederzeit ansprechbar und sichtbar in der Stadt ist. Vor allen Dingen ist aber auch die Prävention und die Sozialarbeit zu verstärken, um nicht nur Symptome zu bekämpfen, sondern auch um die Ursachen, wie wirtschaftliche Not, Arbeitslosigkeit oder private Schicksalsschläge, auffangen zu können. Kulturelle Teilhabe ist für alle zu gewährleisten, auch und gerade für nicht so finanzkräftige Teile der Gesellschaft. Der Gothaer Stadtpass muss weiterentwickelt und die Beantragung unbürokratischer gestaltet werden.

Sauberkeit

Die Sauberkeiteiner Stadt ist ihre Visitenkarte, sie zeigt an, ob ein Gemeinwesen geordnet, verantwortlich und aufmerksam agiert. Dazu gehört eine vernünftige Organisation der Müllentsorgung, eine ausreichende Versorgung mit Abfallbehältern und eine Aufklärungskampagne für den richtigen Umgang mit Reststoffen. Sauberkeit darf nicht nur ein Thema im Zentrum der Stadt, in den touristisch wichtigen Bereichen sein, sondern muss stadtweit umgesetzt und durchgesetzt werden. Vandalismus darf nicht geduldet und muss geahndet werden. Sauberkeit signalisiert, diese Stadt ist geordnet, gut geführt, setzt Regeln durch und widersetzt sich der Verwahrlosung. Ordnung und Sauberkeit im Stadtgebiet hilft auch gegen Unordnung in den Köpfen und Herzen.

Solidarität

Solidarität der Stärkeren mit den Schwächeren, den Reicheren mit den Ärmeren, den Gesunden mit den Kranken, Solidarität derjenigen, die in Sicherheit leben, mit denjenigen, die bedroht sind und werden, Solidarität der Jungen mit den Alten und der Alten mit den Jungen. Solidarität bedeutet Eintreten füreinander, gegenseitige Hilfe, gleiche Werte und Ziele zu verfolgen, ohne es an Toleranz gegenüber anderen fehlen zu lassen. Aber keine Toleranz mit denjenigen, die unsere Gesetze nicht einhalten und sich der Gewalt hingeben. Nur eine solidarische Welt kann eine gerechte und friedliche Welt sein.

Mobilität und Verkehr

Mobilität ist für private und wirtschaftliche Aktivitäten eine zwingende Voraussetzung. Überregional und regional ist Gotha gut angebunden mit Autobahn, Bundesstraßen und Zugverbindungen, wobei der ICE-Anschluss gesichert werden muss. Als Aufsichtsrats-vorsitzender der Thüringerwaldbahn und Straßenbahn Gotha GmbH hat Bürgermeister Klaus Schmitz-Gielsdorf in seiner Amtszeit entscheidende Impulse gesetzt und Projekte angeschoben und umgesetzt, so z.B. die Erneuerung der Gleise in der Friedrichstr., den kostengünstigen Ankauf von Wagen aus der Schweiz oder auch die Installation von WLAN in der Waldbahn, damit Touristen auf dem Weg vom Thüringer Wald nach Gotha sich schonmal über die Sehenswürdigkeiten informieren und Schüler ihre Zeit in der Bahn sinnvoll nutzen können. Genauso muss der Erhalt und die Reaktivierung der Ohratalbahn weiter vorangetrieben werden, in Zeiten des Klimawandels und der absehbaren Verteuerung des Individualverkehrs sind bestehende Verbindungen des ÖPNV, des Öffentlichen Personen Nahverkehrs unverzichtbar und sollten nicht zurückgebaut, sondern ausgebaut werden. Auch hat Bürgermeister Klaus Schmitz-Gielsdorf in seiner Amtszeit ein umfangreiches Radverkehrskonzept entwickelt, dass nun weiter umgesetzt und fortgeführt werden muss, insbesondere der Städtekettenradweg muss nun endlich lückenlos auch im Stadtgebiet Gotha ausgebaut werden. Aber auch der innerstädtiche Radverkehr muss Priorität haben und mit E-Ladestationen versehen werden, damit dass Elektrofahrrad, dass sich bei der hügeligen Topographie anbietet, auch geladen werden kann. Der PKW-Verkehr ist in einer auch ländlich geprägten Region unverzichtbar, dem muss Rechnung getragen werden. Bürgermeister Schmitz-Gielsdorf hat in seiner Amtszeit zahlreiche Straßenbauprojekte durchgeführt, die das berücksichtigt haben. So z.B. die Sanierung der Bundesstraße 247 Richtung Autobahn, die Sanierung der Dr. Troch Straße und der Mühlhäuser Straße, was für den Wirtschaftsverkehr in die Gewerbegebiete sehr wichtig war und die Erneuerung der Friedrichstr. oder auch der Lucas-Cranach-Straße in der Innenstadt. Für die Zukunft muss auch der Fußgängerverkehr stärker berücksichtigt werden. Zwar hat Bürgermeister Klaus Schmitz-Gielsdorf mit seinem Projekt Hauptmarkt einen wichtigen Meilenstein gesetzt, jetzt ist er wieder begehbar und keine Stolperfalle mehr, aber vor allen Dingen in den Außenbereichen müssen Fußgängerwege endlich wieder sicher und unfallfrei zu begehen sein. Schlaglochpisten wie in der Kindleber Straße, der Bergallee oder vielen anderen Straßen, müssen ein Ende haben, Instandhaltung ist kostengünstiger als Erneuerung. Das Carsharing, dass Bürgermeister Schmitz-Gielsdorf in seiner Amtszeit eingeführt hat, muss ausgebaut und noch besser vermarktet werden. Ein modernes, intelligentes, digitales Parkleitsystem muss endlich eingeführt und Teil eines vernünftigen Parkraumkonzeptes sein. Der Hauptbahnhof Gotha muss nun endlich als moderner, zeitgemäßer Mobilitätsknotenpunkt ausgebaut werden und die Eintrittskarte für die Residenzstadt Gotha sein, die sie verdient und die Touristen, Pendler, Bürgerinnen und Bürger erwarten.

Bildung, Kinder und Jugendliche

Bildung ist eine grundlegende Voraussetzung sowohl für die individuelle Entwicklung, die persönliche Berufsperspektive, als auch für das Verständnis und die Wertschätzung unseres Gemeinwesens, unseres freiheitlich demokratischen Rechtsstaates. Sie fängt in der Familie an und findet ihren nächsten Schritt in der Kita, dem Kindergarten. Dass der Neubau des Kindergartens in Gotha West in der Werner-Sylten-Straße, nach dem Bürgermeister Schmitz-Gielsdorf 2018 in seiner Amtszeit noch die Finanzierung gesichert und das europaweite Ausschreibungsverfahren angeschoben hatte, immer noch nicht fertiggestellt ist und nun angeblich in 2024 eröffnet werden soll, nach 6 Jahren, ist ein erhebliches Versagen des OB Herrn Kreuch. Die Instandhaltung der in der Nachwendezeit sanierten Schulen muss vorangetrieben werden, bevor die mangelnde Instandhaltung in teure Sanierungen umschlägt. Und auch die Sicherheit der Schulwege muss weiter unter Beobachtung stehen und gegebenenfalls verbessert werden. Kinderspielplätze und Bolzplätze, Kinder- und Jugendtreffs müssen ausreichend und nachhaltig finanziert und Personal ausgestattet werden. Bürgermeister Schmitz-Gielsdorf und sein Team haben in seiner Amtszeit mit dem Kinderspielplatz „Dschungel Sundhausen“ gezeigt, wie es gehen kann. Die Bildungsstandorte, das Bildungszentrum der Steuerverwaltung Gotha, die Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und die Staatliche Fachschule (Bau, Wirtschaft und Verkehr) müssen unterstützt und gefördert werden. Dass für die Fachschülerinnen und Fachschüler der staatlichen Fachschule keine ausreichenden Unterbringungsmöglichkeiten in Gotha zur Verfügung stehen, ist ein weiteres Versagen der OB Kreuch. Wenn man junge Leute nach Gotha holen will und kümmert sich dann nicht darum, dass diese auch in Gotha wohnen können, zeigt das wieder einmal das bei OB Kreuch den Worten keine Taten folgen.

Kultur und Tourismus

Das Kunst- und Kulturleben Gothas hat eine lange und reiche Tradition und ist ein wichtiger Grund für die überregionale Ausstrahlung und das Renommee der Stadt. Bürgermeister Klaus Schmitz-Gielsdorf hat in seiner Amtszeit das Herzogliche Museum vollendet, ebenso die Stadtbibliothek, das Thüringer Staatsarchiv Perthesforum oder auch den Ausbau des Untergeschosses zum „Fundament“ im Kulturhaus für den art der stadt unterstützt. Nicht zuletzt wurde auch durch seine Initiative das große Cineplex-Kino in Gotha endlich realisiert, dass auf Grund eines Naturdenkmals nie angefangen wurde, nur hatte niemand bemerkt, dass das Naturdenkmal schon längst Opfer eines natürlichen Abgangs geworden war. Mit der Thüringen Philharmonie und dem Barocken Universum mit Schloss Friedenstein, gibt es echte Schwergewichte der Kultur in Gotha, aber es muss auch die Jugend- und Alternativkultur stärker unterstützt werden. Das der „art der stadt“ in Gotha nicht annähernd die finanzielle Ausstattung bekommt, wie zum Beispiel eine vergleichbare Institution wie das Stellwerk in Weimar ist vollkommen unverständlich. Bürgermeister Schmitz-Gielsdorf hat sich auch immer wieder mit eigenen Veranstaltungen in das Kulturleben in Gotha eingebracht, so z.B. mit zahlreichen Benefizkonzerten zu Gunsten des Kinderhospizes Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz, mit musikalischen Auftritten beim Gothardus-Fest, im Frauenzentrum Gotha, bei der Shoppingnacht oder jüngst mit einem Beethovenabend im Kulturraum Löfflerhaus. Insgesamt ist die überregionale Wahrnehmung Gothas als Kulturstadt aber noch ausbaufähig. Hier bedarf es einer echten, intensiven Werbekampagne, damit Touristen und Fachleute, Ausrichter von Tagungen und Kongressen, Kulturinteressierte und Familien stärker auf das Angebot Gothas aufmerksam werden. Das jüdisch-mittelalterliche Erbe, das in Erfurt als Unesco- Welterbe anerkannt wurde, ist und muss auch für Gotha Verpflichtung und Auftrag sein, in der Stadt dieses Erbe zu schützen und zu pflegen.

Sport

Sport ist Bewegung, soziale Kompetenz, Ehrenamt, Integration, Jugendarbeit, Gesundheit und Freude am Leben. Sportvereine und nicht organisierter Sport übernehmen wichtige gesellschaftliche Aufgaben, für die sie eine verlässliche kommunale Förderung und entsprechende Sportstätten sowie frei zugängliche Spiel- und Bewegungsräume brauchen. Wir sind für Sport in seiner ganzen Vielfalt, für Würdigung der vielfältigen ehrenamtlichen Leistungen im Vereinssport, für Fitness-Parcours für jung und alt an verschiedenen Standorten, für eine gleichwertige Unterstützung des Spitzen- und des Breitensports, sowie auch vereinsfreie Aktivitäten wie dem Boule-Spielen, dem Stadtlauf oder auch dem Stadtradeln. Wir werden ergänzend zum Sportleitplan einen Sportstättenentwicklungsplan erstellen zur Unterstützung der Beantragung von Fördermitteln. Zustand, Bewertung und Entwicklungsplanung der Sporthallen und Sportfreiflächen müssen klar gegliedert und nach Prioritäten geordnet werden. Die Sanierung von Hallen und Plätzen muss vorangetrieben werden. Dass Sporthallen wegen statischer Mängel geschlossen werden müssen, wie zur Zeit die Turnhalle der Löfflerschule, ist ein vollkommen inakzeptabler Zustand. Bürgermeister Klaus Schmitz-Gielsdorf hat z.B. in seiner Amtszeit die Sporthalle Reyherschule errichtet, den Sportplatz in Siebleben saniert und erweitert, den Sportplatz an der Arnoldi Schule durchgesetzt und nicht zuletzt das Stadtbad, dass bei seinem Amtsantritt eine Katastrophenbaustelle mit totalem Baustillstand war, (ähnlich dem aktuellem Kindergartenbau) wieder ins Laufen gebracht und fertiggestellt.

Gerechtigkeit

Solidarität ist auch eine Frage der Gerechtigkeit. Aus Ungerechtigkeit erwächst viel Unheil und Unfrieden. Ungerechtigkeit ist eine Demütigung und Kränkung desjenigen, der ungerecht behandelt wird. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist nicht nur eine finanzielle Forderung, sondern auch eine Forderung nach Respekt für die erbrachte Leistung. Ungerechtigkeiten müssen abgebaut und so weit wie irgend möglich reduziert werden. Wer von seinem Arbeitgeber ungerecht behandelt wird, geht in die innere Kündigung oder verlässt ihn ganz. Wer vom Staat ungerecht behandelt wird, geht in die innere Kündigung gegenüber dem Gemeinwesen oder verlässt gar den Boden unserer Verfassung. Die Schere zwischen arm und reich muss sich wieder schließen, und das ist auch eine Forderung auf der kommunalen Ebene. Löhne müssen ausreichend sein, um ein vernünftiges, menschenwürdiges Leben zu führen, um eine angemessen große Wohnung bezahlen zu können und sich gesund zu ernähren.

Gesundheit

Gesundheit ist eine individuelle, aber auch eine öffentliche Aufgabe. Die Ärzteversorgung muss verbessert werden, es müssen Ärztinnen und Ärzten Anreize gegeben werden, sich in Gotha niederzulassen und dauerhaft zu leben. Auch Aufklärung ist eine Verpflichtung der kommunalen Ebene. Wir müssen Widerständigkeit üben gegen die Angebote der Nahrungsindustrie, die uns und unsere Kinder erst zu ungesundem Essen verführt und uns anschließend Diäten und Abnehmpillen verkauft. Das heißt, wir müssen alles tun, um an Schulen und Kindergärten gesundes, leckeres und frisches Essen anzubieten und alles tun, um Sport, Bewegung und körperliche Aktivität zu fördern. Gesundheit ist aber auch eine Frage der Stadtentwicklung und der Stadtplanung. Verkehre müssen aus Wohngebieten weggelenkt und Lärm muss reduziert werden. Grünflächen und Bäume tragen zur Senkung der sommerlichen Hitzewellen bei und filtern Staub und Dreck aus der Luft. Der vielleicht größte Feind der Gesundheit ist der Stress. Stress, der durch Druck am Arbeitsplatz, Schwierigkeiten in der Beziehung oder in der Familie, durch eine sich immer mehr beschleunigende Welt und überbordende Information und ständige Veränderung entsteht. Wir wollen Gotha so gestalten, dass wir den kommenden Herausforderungen gewachsen sind, aber ohne Panik, Hysterie und Hektik. Die Natur, ein Spaziergang im Park oder eine Wanderung durch den Wald ist das beste Mittel gegen Stress. Parks, Grünflächen und Verweilmöglichkeiten müssen weiter ausgebaut und schön gestaltet werden.

Umwelt, Naturschutz und Tierschutz

Mit dem Schlosspark, dem neu gestaltetem Hauptmarkt, dem Seeberg und dem Krahnberg haben wir wunderbare Grünräume und Erholungsflächen bereits geschaffen oder das Glück gehabt sie vorzufinden. Aber die Natur muss gepflegt und geschützt werden, Vögel, Eichhörnchen und Insekten müssen ihren Naturraum so vorfinden, dass sie langfristig überleben und von unseren Enkelkindern auch noch bewundert werden können. Unsere wunderbare, thüringer Tier- und Pflanzenwelt, unsere schönen Landschaften, Felder und Wälder, Bäche und Flüsse müssen erhalten werden und Thüringen das Grüne Herz Deutschlands bleiben und Gotha der Impulsgeber, der dieses grüne Herz schlagen lässt. Die illegale Müllentsorgung muss unterbunden werden, die Information und Aufklärung über legale Entsorgungsmöglichkeiten, wie es z.B. die Wertstoffhöfe und Containerstandorte sind, muss verstärkt werden. Papierkörbe in der Stadt sind in ausreichender Zahl aufzustellen. Trinkbrunnen und eine noch stärkere Begrünung der Plätze, insbesondere am Neumarkt, kann der zunehmenden Belastung durch sommerliche Hitzewellen entgegenwirken. Dem Tierschutz muss verstärkte Aufmerksamkeit geschenkt werden, das Tierschutzheim muss endlich verläßlich und ausreichend finanziell unterstützt werden, so dass eine tiergerechte Unterbringung unserer Tiere möglich wird. Aufklärungskampagnen vor der Weihnachtszeit müssen darauf hinweisen, dass ein Tier eine wunderbare aber langfristige Verpflichtung bedeutet, über die man sich im Klaren sein sollte, bevor man sie zum Weihnachtsgeschenk macht. Der Gothaer Stadttauben e.V. muss für seine wichtige und verantwortungsvolle Arbeit unterstützt und gewürdigt werden. Das Projekt „Bienenfreundliche Stadt Gotha“ muss weiter unterstützt, die Wiesenmaat weiter zurückgeführt werden, was nicht zuletzt auch finanziell sinnvoll ist.

Planen und Bauen, Wohnen und Mietkosten

Planen und Bauen muss transparent mit intensiver und frühzeitiger Bürgerbeteiligung betrieben werden. Energieversorgung, Strom und Wärme müssen nachhaltig, sozial verträglich und zukunftssicher organisiert werden. Die kommunale Wärmeplanung muss so schnell wie möglich umgesetzt werden. Das bezahlbare, barrierefreie und schöne Wohnen muss gefördert werden. Der weitere Anstieg der Mietkosten kann nicht hingenommen werden und muss begrenzt werden. Straßen, Fußwege und Brücken müssen endlich instand gehalten und instand gesetzt werden. Die BGG, die Baugesellschaft der Stadt Gotha muss Vorreiter sein für modernes, kostengünstiges Bauen für Familien und Alleinstehende, für Junge und für die Älteren. Die Entscheidungen innerhalb der BGG müssen transparent und nachvollziehbar sein, Geheimniskrämerei ist nicht vereinbar mit einem modernen Verständnis von politischem Handeln und zeitgemäßer Verwaltung.

Der wahre Wohlstand

Das ist der wahre Wohlstand, den wir erreichen können. Ein Leben mit sinnvoller, gut bezahlter Arbeit, anständiger Umgang miteinander, Respekt vor den Errungenschaften der Vergangenheit, aber auch Mut zu Aufbruch und Anspruch an uns selbst. Solidarität üben, in Sicherheit leben, in einem aufgeräumten, sauberen Umfeld. Gerechtigkeit walten lassen und einfordern, Gesundheit fördern und vor allen Dingen die Freude am Leben und den Humor nicht verlieren. Dafür werde ich alle meine Kraft und meine Erfahrung, mit Herz und Verstand, einsetzen.

Dass das nicht nur Worte sind, sondern ich auch Worten Taten folgen lasse, können sie, wenn sie möchten, an der Liste der Projekte, Maßnahmen und Vorhaben sehen, die ich das Glück hatte in meiner Zeit als Bürgermeister von Gotha in den Jahren 2012 bis 2018 mit meinem Team zu planen und zu realisieren.

Auswahl einiger Projekte, die Klaus Schmitz-Gielsdorf als parteiloser Bürgermeister für Planung und Bau, Ordnung und Sicherheit in den Jahren 2012 – 2018 realisiert hat.

Stadtbad Gotha, Sanierung und Neubau
Perthesforum, Thüringer Staatsarchiv, Sanierung und Neubau
Herzogliches Museum, Gesamtsanierung
Stadtbibliothek im Winterpalais
Einkaufsmeile Altstadt-Galerie Gotha, Gartenstr., B-Plan.
Hauptmarkt, Gesamtplanung und Neugestaltung
AWO Seniorenresidenz Prinzenpalais
Wohnbebauung Lutherstr. / Margarethenstr. Schönes Leben
Wohnbebauung Klosterstr. Mit BGG Neugestaltung der Plattenbauten
Baulückenschließungen in der Innenstadt
Wohnbebauung an der Bürgeraue
Wohnbebauung am Schlosspark, Lindenauallee
Wohnbebauung am Kunstmühlenweg
Wohnbebauung am alten Amtshaus mit der WBG
Wohnbebauung Helenenstr. / Friedrichstr.
Villa Kunreuther, Friedrichstr. 14
Senova Seniorenresidenz, „An der Waldbahn“
Advita Haus am Ekhofplatz, Alte Post
Umbau Turnhalle im Schlosspark für Steuerberater Weiße-Kerst
Cineplex Kino Gotha
Sporthalle Reyherschule
Sanierung Gartenstadt am Schmalen Rain, Nationales Denkmal
Rückbau der Ruinen in der Lindemannstr. Gotha West

Straßenbau

Friedrichstr.
Lucas-Cranach-Straße
Sanierung B247
Sanierung Dr. Troch-Straße
Sanierung Mühlhäuser Straße
Sanierung Hauptstr. in Gotha Sundhausen

Städtebauliche Planungen

B-Plan Gartenstr.
Beauftragung B-Plan Gewerbegebiet SüdSüd oder auch GothA4 genannt
B-Plan Europakreuz, REWE-Markt mit Bürogebäude und Parkplatz
Diverse Überarbeitungen des Flächennutzungsplans und weitere B-Pläne

Konzepte

Integriertes Stadtentwicklungskonzept Gotha, ISEK 2030 +
Verkehrsentwicklungskonzept Gotha, VEP 20230 +
Radverkehrskonzept Gotha
Gunstraumstudie zum ICE-Knoten Erfurt, Rahmenkonzept Wohn- und Gewerbegebiet an der Parkstr., Gotha

Gremienarbeit

Mitglied und Mitarbeit in der Regionale Planungsgemeinschaft Mittelthüringen, Mitglied im Strukturausschuss, Planungsausschuss und in der Planungsversammlung

Aufsichtsratsvorsitzender der Thüringerwaldbahn und Straßenbahn Gotha GmbH

WAG Wasser- und Abwasserzweckverband Gotha und Landkreisgemeinden, Mitglied und Mitarbeit im Werksausschuss.

Leitung Gewässerunterhaltungsverband